Die Theaterzwerge feierten mit dem „Zauberlehrling“ eine gelungene Premiere

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Nach ihrem großen Auftritt ernteten die 13 Jungschauspieler einen riesigen Applaus vom Publikum.

Die Vorfreude war riesig: Gespannt warteten die jüngsten Zuschauer auf den vorderen Plätzen des Arthotels auf die Theaterzwerge, die mit dem Stück „Der Zauberlehrling“ am 15. Februar Premiere feierten.
Nicht nur Kinder, auch Eltern und Großeltern füllten die rund 170 Plätze des Kultursaals und genossen den Nachmittag mit zauberhafter Unterhaltung.
In humorvoller Adaption, basierend auf Goethes berühmter Ballade, erzählt das Theaterstück in zwei Akten die Geschichte von einem Lehrling, der in die Welt der Magie eintaucht und dabei eine Überraschung erlebt.
Schon zu Beginn faszinierten die aufwendigen Masken und phantasievollen Kostüme das Publikum – ganz besonders der kunstvoll geschminkte Kater des Hexenmeisters, die durch eine scheußliche Nase entstellte Nachbarin Walburga Schildknecht und die vier sprechenden Besen namens Trixi, Tadeus, Timo und Tobi. Nicht zu vergessen: Zauberlehrling Randolph Hubbelbubb mit schwarzem Hut und der große Hexenmeister, der mit spitzem Zauberhut, weißem Haar und langem violetten Mantel sofort ins Auge stach. Die Kostüme der jungen Darsteller sowie das Bühnenbild mit altmodischer Küche, Kamin und Holzmöbel gaben den passenden Rahmen vor – ebenso die Ton- und Lichteffekte, die die mystische Stimmung untermalten.

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Als Lehrling muss er noch viel lernen
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Randolph Hubbelbubb, gespielt von Matti Keifenheim, der vor ein paar Monaten als Lehrling zum Hexenmeister (Mats Ludwig) kam. Obwohl manchmal ein bisschen ungestüm, ist er ein fleißiger Schüler, der in Sachen Zauberei noch einiges lernen muss. Besonders mit dem Hausbesen Trixi (Magdalena Römmelt) stellt er viel Unsinn an. Das wird dem Hexenmeister irgendwann zu viel und bestraft Randolph, indem er ihn ein endlos langes Gedicht auswendig lernen lässt. Auch Hausbesen Trixi bekommt einen Klaps mit dem Zauberbuch und funktioniert seitdem nicht mehr wie gewohnt. Ein Fall für Toni Wagenhuber (Amber Schirmer), die den Besen wieder reparieren soll. Leichter gesagt als getan. Zu allem Überfluss taucht Randolphs Mutter (Johanna Lishek) ständig auf, um nach ihrem Sohn zu sehen. Und auch die Nachbarin Schildknecht (Lorena Andresen) geizt nicht mit Besuchen – schließlich hofft sie auf Magie, die sie schön macht. Als Randolph nach kurzer Zeit denkt, er habe genug gelernt, wendet er bei Trixi einen Zauberspruch an und richtet damit viel Chaos an.

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Die Theaterzwerge brachten auch diesmal wieder ein unterhaltsames Stück auf die Bühne. Mit viel Detailliebe und großer Spielfreude verzauberten die Darsteller das Publikum und sorgten für Staunen und Lacher bei den Kindern. Nicht nur die Schauspieler, auch alle anderen an der Aufführung beteiligten Personen leisteten ganze Arbeit: Unter der Regie von Monika Jäger, Katrin Liebel und Johanna Lishek wurde seit September in den Kellerräumen des ehemaligen „Bistros“ an der Mühlfelder Straße geprobt. Dabei entstanden immer wieder neue Ideen für das gelungene Bühnenbild (Katrin und Werner Liebel) sowie den fantastischen Kleidern und Requisiten (Katrin Liebel, Brigitte Stabbauer). Monika Jäger und Johanna Lishek kümmerten sich um Maske und Frisuren. An der Technik arbeiteten Michael Seitz, Dieter Viecht und Jakob Lishek.
Nach zweimal 30 Minuten endete das Stück und das 13-köpfige Ensemble der Theaterzwerge erntete auf der Bühne minutenlangen Beifall.

Für Sie berichtete Nicole Burk.

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