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„Weil’s beim ersten Mal so schön war!“ Das Bergfest in Widdersberg ging in die 2. Runde

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 12. Oktober 2017

Aus dem Backhäusl beim Kinderspielplatz strömt verführerischer Duft und Wärme: gerade ist das frische Brot fertig geworden und kann nun zum aufgeschnittenen Speck und Käse aus Südtirol serviert werden. Daneben warten Getränke, Kuchen und Kaffee auf die langsam eintrudelnden Gäste zum 2. WiddersBERGerFest. „Letztes Jahr hat es uns so gut gefallen" grinst Herbert Eichberger, der Vorsitzende vom örtlichen Brauchtumverein – und da haben sie es dieses Jahr gleich wieder angepackt. Auch ein 11-jähriges Jubiläum des Vereins will schließlich gefeiert werden und eigentlich ist der Anlass ja sowieso eher zweitrangig.

 

 

Wer im Oktober ein Fest ausrichtet, muss auf gewisse Wetterkapriolen gefasst sein und so waren die Verantwortlichen aus Widdersberg dankbar über das ruhige Herbstwetter an diesem Tag. Im letzten Jahr war es eine sehr feuchte Angelegenheit gewesen und gegen Kälte wissen sie sich hier zu helfen: 2 große Feuerschalen wärmten die Gäste vor dem Zelt und drinnen sorgten neben dicken Wolldecken ein Reihe von Wärmepilzen für angenehme Temperaturen. Und wem das immer noch nicht reichte, dem heizte ab 19.00 Uhr der Friedinger „Blechhauffa" richtig ein. Zusammenkommen, Zeit zum Reden und gemeinsam Spaß haben – das steht hier im Vordergrund und das wird von den Anwohnern und Gästen aus dem Umkreis nur zu gerne angenommen.

Bergfest 1

Die beiden Vorsitzenden des Brauchtumvereins Herbert Eichberger und Hermann Strobl sind die Hauptverantwortlichen des Widdersberger Bergfestes, das in diesem Jahr zum 2. Mal stattfand

Am Nachmittag waren es noch mehr die Familien mit den kleineren Kindern, die das Areal um den Kinderspielplatz bevölkerten. Neu-Zugezogene aus Neu-Widdersberg mischten sich unter die Alteingesessenen und die Kinder belegten die verschiedenen Spielgeräte. Später dann leuchteten kleine Fackeln den Weg zum Bierzelt und aus den Feuerschalen leuchteten ausgestanzte Kometen und Sterne - und verrieten, dass ihre ursprüngliche Bestimmung der ortseigene Christkindlmarkt ist.
Doch spätestens als „da Blechhauffa" aufspielte, strömten auch die letzten Freigänger ins Zelt, wo die sechs Bläser mit ihrem Blech für gute Stimmung sorgten. Blasmusik quer durch alle Stilrichtungen, eine Misswahl der etwas anderen Art und das Ganze in der gemütlich überschaubaren Größe der Widdersberger. Es kann gut sein, dass es auch im nächsten Jahr wieder heißt: auf zum 3. WiddersBERGerFest!

Bergfest 3

Links das Essen und rechts Getränke: zwei Stände und ein großes Zelt reichten den Widdersbergern für ihr gemütliches Bergfest

Für Sie berichtete Barbara Geiling